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Hackerangriffe auf Krankenhäuser und Arztpraxen gefährden die Patientensicherheit. Wir zeigen, wie Sie in 2025 Ihre IT gegen Ausfälle wappnen.
Im Gesundheitssektor stehen Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime zunehmend vor der Herausforderung, ihre IT-Systeme vor Cyberangriffen zu schützen. Die fortschreitende Digitalisierung hat das Gesundheitswesen zwar effizienter gemacht, jedoch auch neue Sicherheitsrisiken mit sich gebracht. Im Jahr 2025 wird IT-Sicherheit eine noch zentralere Rolle spielen, da neue Vorschriften und Bedrohungen auf den Sektor zukommen. Wir erklären, mit welchen Maßnahmen Sie die IT-Sicherheit im Krankenhaus auch im nächsten Jahr auf dem aktuellen Stand halten.
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bringt nicht nur Vorteile, sondern auch neue Risiken, besonders im Hinblick auf Cyberangriffe. Krankenhäuser und Arztpraxen verwalten große Mengen an sensiblen Patientendaten, was sie zu attraktiven Zielen für Cyberkriminelle macht.
Das BSI sagt für die nächsten Jahre größere Bedrohungen durch Hackerangriffe auf Krankenhäuser voraus, die zu Datenklar und Ransoftware führen. Das bedeutet, dass viele Einrichtungen ihre IT-Sicherheit im Jahr 2025 weiter aufrüsten müssen. Folgende drei Entwicklungen tragen zu den erhöhten Anforderungen bei:
Bis 2025 werden vermutlich neue gesetzliche Vorschriften und Trends in der Cybersicherheit den Gesundheitssektor stark beeinflussen. Es ist entscheidend, dass Gesundheitsorganisationen sich jetzt auf diese Veränderungen vorbereiten. Auch bei der technischen Umsetzung werden sich einige Trends verstärken, die das Portfolio an Sicherheitsmaßnahmen erweitern. Es folgt ein kleiner Ausblick.
Im Jahr 2025 wird erwartet, dass EU-Verordnungen und internationale Standards für IT-Sicherheit im Gesundheitswesen verschärft werden. Möglicherweise wird eine Überarbeitung der DSGVO oder eine Erweiterung der Vorgaben für kritische Infrastrukturen, die zusätzliche Sicherheitsanforderungen und Meldepflichten nach sich ziehen könnten.

In den kommenden Jahren werden Daten- und Sicherheitsgesetze weiter verschärft, insbesondere in Ländern mit hohem Gesundheitsdatenaufkommen. Krankenhäuser müssen sich stärker auf den Schutz von Patientendaten und die Sicherstellung der Datensouveränität konzentrieren.
Wenn Sie Betreiber einer Arztpraxis sind, werden auch für Ihren Betrieb vermutlich dieselben Vorschriften zur IT-Sicherheit gelten. Auch Pflegeheime müssen sich an strenge Regeln im Umgang mit Gesundheitsdaten halten.
Automatisierung der Cybersicherheitslösungen: Mehr Krankenhäuser werden auf KI-gestützte Sicherheitslösungen und automatisierte Bedrohungsanalysen setzen, um Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen.
Zero-Trust-Modelle: Die Einführung von Zero-Trust-Architekturen wird zunehmen, bei denen jede Anfrage als potenziell gefährlich angesehen wird, auch wenn sie aus dem internen Netzwerk stammt.
Cloud-Sicherheit: Die vermehrte Nutzung von Cloud-Lösungen im Gesundheitssektor erfordert erweiterte Sicherheitsprotokolle und verschlüsselte Datenübertragung.
Die Bedrohungen für Krankenhäuser und Arztpraxen sind vielfältig und wachsen stetig. Ransomware-Angriffe und Phishing sind die häufigsten Methoden, mit denen Cyberkriminelle versuchen, IT-Systeme zu infiltrieren und hochsensible Patientendaten zu stehlen.
Aktuelle Bedrohungen: Hackerangriffe auf Gesundheitsorganisationen führen häufig zu erheblichen Ausfällen und stören den Betrieb. Die Gefahr von Datenklau ist ebenfalls immer präsent.
Warum Gesundheitsorganisationen besonders anfällig sind: Viele Einrichtungen arbeiten mit veralteten IT-Systemen und haben nicht die Ressourcen, ihre Sicherheitsinfrastrukturen kontinuierlich zu aktualisieren.
Ein erfolgreicher Angriff kann den Klinikbetrieb massiv stören, zu finanziellen Verlusten führen und das Vertrauen der Patienten zerstören. Auch kurze Systemausfälle haben noch gravierende Folgen. Der Verlust von Informationen zur Medikation von Patienten, Behandlungsentscheidungen und Labordaten kann für Patienten sogar lebensbedrohlich sein.
Zu den schlimmsten Folgen zählen unter anderem:
Krankenhäuser zählen zu den Organisationen, die einen sehr hohen Sicherheitsstandard bei der IT erfüllen müssen. Denn während ein Hackerangriff auf Unternehmen zwar gravierende finanzielle Folgen hat, sind bei Systemausfällen in Kliniken Patienten unmittelbar in ihrer Gesundheit gefährdet.
Hacker können gezielt Schwachstellen in der gesamten IT-Infrastruktur ausnutzen, um sowohl Patientendaten zu stehlen als auch lebenswichtige Geräte zu manipulieren. Wir erklären Ihnen die häufigsten Schwachstellen, die Hacker in Kliniken ausmachen.
Medizinische Geräte wie Herzschrittmacher, Beatmungsgeräte und Insulinpumpen sind oft mit Netzwerken verbunden, um Daten in Echtzeit zu übermitteln oder Fernwartung zu ermöglichen. Diese Geräte sind jedoch nicht immer ausreichend gesichert, was sie zu bevorzugten Zielen für Cyberangriffe macht. Angreifer können über ungesicherte Netzwerke oder Schwachstellen in der Software auf diese Geräte zugreifen, Daten stehlen oder die Funktion der Geräte verändern.

Viele Krankenhausinformationssysteme und medizinische Geräte laufen noch auf veralteten Betriebssystemen und Software ohne regelmäßige Updates. Dies eröffnet Angreifern ein Tor, um bekannte Schwachstellen auszunutzen. Wenn sicherheitsrelevante Patches nicht installiert werden, bleibt das Krankenhaus anfällig für Angriffe wie Ransomware, die komplette Systeme lahmlegen können.
In vielen Krankenhäusern sind kritische medizinische Geräte und administrative Netzwerke unzureichend voneinander getrennt. Hacker, die in ein weniger gesichertes Netzwerk eindringen, können auf diese Weise in die gesamten IT-Systeme des Krankenhauses vordringen, einschließlich medizinischer Geräte und Patientendatenbanken. Eine unzureichende Netzwerksegmentierung erhöht das Risiko eines großflächigen Angriffs erheblich.
Krankenhäuser haben oft ein großes Personal mit verschiedenen Zugriffsberechtigungen. Wenn die Zugangskontrollen und Authentifizierungsverfahren unzureichend sind, können Hacker über kompromittierte Anmeldedaten in die IT-Infrastruktur eindringen. Das Fehlen von Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und unsichere Passwörter machen es Cyberkriminellen leicht, sich Zugang zu sensiblen Systemen zu verschaffen.
Immer mehr Geräte im Krankenhaus sind miteinander und mit dem Internet verbunden. Dies schafft neue Angriffsflächen für Hacker. Geräte wie Monitoren, Injektionssystemen oder Labormessgeräten sind über das Internet miteinander verknüpft, was sie zu einem potenziellen Ziel für Angreifer macht, die diese Verbindungen ausnutzen können, um Schaden anzurichten oder Daten zu stehlen.
Oft sind es nicht nur technische Schwachstellen, die Angreifern den Zugang ermöglichen. Ein mangelndes Bewusstsein der Mitarbeiter für Cybersicherheitsrisiken kann dazu führen, dass Phishing-Angriffe oder Social Engineering erfolgreich sind. Unachtsamkeit im Umgang mit Passwörtern oder das Öffnen von unsicheren Anhängen kann den gesamten IT-Bereich eines Krankenhauses gefährden.
Die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen erfordert eine Kombination aus technischen und organisatorischen Maßnahmen. Besondere Anforderungen an die IT-Sicherheit liegen insbesondere in der schnellen Wiederherstellungszeit der Systeme, die Krankenhäuser und Pflegeheime unbedingt gewährleisten müssen.
Gesundheitsorganisationen sollten grundlegende Schutzvorkehrungen treffen, um ihre IT-Infrastruktur zu sichern.

Um Hackerangriffen und Datenverlusten vorzubeugen, müssen Krankenhäuser umfassende technische und proaktive Sicherheitsmaßnahmen implementieren. Diese Maßnahmen sorgen nicht nur für den Schutz von Systemen und Daten, sondern auch für eine schnelle Reaktion im Fall eines Vorfalls.

Penetrationstests und ethische Hackerangriffe können Angriffe auf die Krankenhaus-IT simulieren, um Schwachstellen zu identifizieren, die von echten Hackern ausgenutzt werden könnten. Regelmäßige Tests und Sicherheitsanalysen helfen, die IT-Infrastruktur ständig zu verbessern und sicherzustellen, dass alle Schutzmaßnahmen auf dem neuesten Stand sind.
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Mitarbeiterschulungen sind ein entscheidender Bestandteil der Sicherheitsstrategie. Die Sensibilisierung für Phishing-Angriffe und Social Engineering hilft dabei, Mitarbeiter auf potenzielle Gefahren aufmerksam zu machen und sicherzustellen, dass sie verdächtige Aktivitäten erkennen und richtig darauf reagieren können.
Regelmäßige Daten-Backups sind entscheidend, um Datenverlust zu verhindern. Im Falle eines Cyberangriffs (z.B. bei Ransomware) können Backups zur Wiederherstellung von Patientendaten und kritischen Systemen verwendet werden. Ein solider Notfallwiederherstellungsplan gewährleistet, dass das Krankenhaus schnell wieder arbeitsfähig wird, ohne dass wichtige Daten verloren gehen.
Ein klar definierter Incident Response Plan (IRP) ermöglicht eine schnelle und koordinierte Reaktion im Falle eines Sicherheitsvorfalls. Dieser Plan legt fest, wie auf Vorfälle reagiert werden muss, wer benachrichtigt wird und welche Sofortmaßnahmen ergriffen werden, um den Schaden zu begrenzen und die Sicherheit wiederherzustellen.
Besonders in Krankenhäusern ist ein rund um die Uhr verfügbares IT-Team essenziell, um schnell auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren. Das Monitoring ermöglicht es, verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und oft schon zu stoppen, bevor ein Angriff stattfindet. Bei Notfällen hilft es, schnell die Ursache zu identifizieren und ein Notfallteam zur Systemwiederherstellung zu mobilisieren. detacon bietet als externer Partner 24/7 Monitoring für Krankenhäuser und Banken, um kritische Vorfälle sofort zu erkennen..
Compliance-Audits stellen sicher, dass alle relevanten gesetzlichen Anforderungen, wie die DSGVO und andere Gesundheitsdatenschutzrichtlinien, eingehalten werden. Regelmäßige Überprüfungen helfen dabei, potenzielle Schwachstellen in der Compliance zu identifizieren und sicherzustellen, dass das Krankenhaus alle Datenschutz- und Sicherheitsvorgaben erfüllt..
In Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeheimen wirken sich Cyberangriffe nicht nur gravierender aus als in Unternehmen. Auch auf der rechtlichen Ebene müssen Gesundheitsorganisationen strengere Richtlinien bei der IT-Sicherheit befolgen. Hier sind die wichtigsten rechtlichen Vorgaben im Überblick:
Die DSGVO legt den Umgang für Unternehmen innerhalb der EU mit personenbezogenen Daten fest. Dazu gehören auch Krankenhäuser und Arztpraxen und Pflegeheime.
Für Gesundheitsorganisationen verlangt die DSGVO, dass:
Verstöße gegen die DSGVO können zu hohen Bußgeldern führen. Höchststrafen betragen:
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Aufgabe, die IT-Sicherheit bei Krankenhäusern und Gesundheitsorganisationen zu überprüfen. Gerade Kliniken zählen zur sogenannten kritischen Infrastruktur (KRITIS), um die öffentliche Sicherheit und Gesundheit in Deutschland zu wahren.
In einem Leitfaden für IT-Sicherheit im Krankenhaus legt das BSI fest, welche Standards die Kliniken umsetzen müssen. Zu den verpflichtenden Maßnahmen gehören:
Krankenhäuser müssen sich regelmäßig auf den BSI-Standard prüfen lassen, um ihre Infrastruktur zu zertifizieren und an die gesetzlichen Vorschriften anzupassen.

Der TÜV führt Zertifizierungen und Audits für die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen durch. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen Gesundheitsorganisationen eine Reihe von IT-Sicherheitsmaßnahmen nach den BSI-Standards gewährleisten.
Gesundheitsorganisationen müssen bei der TÜV-Zertifizierung mehrere Vorgaben erfüllen:
Wenn Ihre Einrichtung alle Bedingungen erfüllt, erhalten Sie die Einstufung als kritische Infrastruktur. Das KRITIS-TÜV-Zertifikat erhöht das Vertrauen der Patienten und der Öffentlichkeit, was zu einem großen Reputationsgewinn führen kann.
Wir sind detacon, ein Team aus erfahrenen IT-Sicherheitsexperten mit Sitz in Saarbrücken. Wir helfen Unternehmen und Organisationen bei der Umsetzung moderner Technologien und Lösungen für ihre IT-Infrastruktur. Gerade für Krankenhäuser sind selbst kurze Systemausfälle verheerend.
Unsere detacon-Lösungen für Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen im Überblick:
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Im Jahr 2025 wird IT-Sicherheit im Krankenhaus oder in der Arztpraxis mehr denn je eine Schlüsselrolle spielen. Einrichtungen im Gesundheitssektor müssen ihre IT-Systeme auf den neuesten Stand bringen und kontinuierlich überwachen, um den wachsenden Bedrohungen durch Cyberangriffe gerecht zu werden.