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Aufgrund der immer weitergehenden Digitalisierung und geopolitischen Konflikten müssen Unternehmen immer umfangreichere Abwehrmechanismen entwickeln, um Cyber-Risiken zu minimieren. Denn laut der neuesten Lünendonk-Studie sehen 82% der Unternehmer eine Zunahme der Bedrohungslage für ihre IT-Sicherheitsinfrastruktur seit Anfang 2023. Wir geben einen Überblick darüber, wie Unternehmer eine sichere Strategie zur Abwehr von Cyberattacken auf den Weg bringen können.
Cyber-Resilienz beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, Cyber-Angriffe und IT-Störungen abzuwehren, sich davon zu erholen und den Geschäftsbetrieb anschließen aufrechtzuerhalten. Dabei geht es nicht nur um die präventiven Maßnahmen an sich, sondern auch darum, nach einem Vorfall schnell wieder funktionsfähig zu sein.
Die wichtigsten Elemente der Cyber Resilienz sind:
Cyber-Resilienz geht über reine Cyber Security hinaus und umfasst den Maßnahmenkatalog zur Wiederherstellung kritischer Systeme sowie die Fortführung des Geschäftsbetriebs trotz technischer Störungen.
Cyber-Resilienz sichert nicht nur den Schutz vor Cyberangriffen, sondern hilft auch, finanzielle Verluste zu minimieren, das Vertrauen von Kunden zu stärken und Wettbewerbsvorteile durch effizientere Abläufe zu schaffen. Eine Zertifizierung erhöht die Glaubwürdigkeit und den Mehrwert für Kunden.
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Cyber-resiliente Unternehmen profitieren von effizienteren Abläufen und einem besseren Marktauftritt. Durch die Einführung von Best Practices wie ITIL optimieren sie ihre Prozesse und schaffen zusätzlichen Wert für ihre Kunden.
Internationale Standards wie ISO/IEC 27001 helfen Unternehmen, sensible Daten zu schützen und das Vertrauen von Kunden zu gewinnen. In den USA sorgt die PCI-DSS-Zertifizierung für zusätzliche Sicherheit bei der Abwicklung von Zahlungen.
Cyberangriffe verursachen oft erhebliche finanzielle Schäden. Laut dem IBM Data Breach Report 2023 betragen die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung weltweit 4,45 Millionen US-Dollar.
Eine starke Cyber-Resilienz schützt also nicht nur vor Bedrohungen, sondern macht Unternehmen zukunftsfähig, indem sie Sicherheit, Vertrauen und Effizienz miteinander verbindet – die Grundlage für nachhaltigen Erfolg in einer digitalen Welt.
Unternehmen stehen in Sachen IT-Sicherheit vor immer größeren Herausforderungen. Um einen Überblick über die gesamten Teilbereiche zu verschaffen, haben wir die zentralen Säulen zum Aufbau einer umfassenden Cyber Resilienz für Sie zusammengefasst.
Das Know How von Führungskräften und Mitarbeitern ist sehr entscheidend, um die eigene Abwehrfähigkeit von IT-Attacken zu stärken. Denn viele Bedrohungen entstehen dadurch, dass die eigenen Mitarbeiter nicht ausreichend über potenzielle Cyber Risiken informiert sind. Daher sind folgende Schritte unerlässlich, um ein IT-Sicherheitskonzept aufzubauen:
Schulungen und Sensibilisierung der Mitarbeiter: Jeder Mitarbeiter sollte über potenzielle Risiken informiert sein und klare Anweisungen erhalten, welche Maßnahmen etwa im Falle von Spam und Pishing durchzuführen sind. Über regelmäßige Schulungen können Sie die Belegschaft aufklären und gleichzeitig auch auf neue Entwicklungen und Bedrohungen aufmerksam machen.
Pishing-Simulationen: Zeigen Sie Ihren Angestellten anhand von Simulationen und Beispielen auf, wie Phishing-Mails und schadhafte Programme aussehen und wie sie solche Cyber-Attacken zuverlässig erkennen können. Setzen Sie außerdem klare Richtlinien auf, wie Mitarbeiter auf solche Vorkommnisse reagieren sollten.
Einbindung des Top-Managements: Cyber Resilienz sollte eines der unternehmerischen Unternehmensziele sein, um mögliche Schäden zu minimieren und genügend Know How im Bereich der IT-Sicherheit innerhalb des Unternehmens anzuhäufen. Aufgaben des Managements ist es beispielsweise, eine Meldekette von Cyber-Attacken einzuführen, klare Richtlinien zu formulieren und Verantwortungsbereiche festzulegen.
Manchmal kann es ratsam sein, bei der Minimierung von Cyber-Risiken auf externe Unterstützung zu setzen. Gerade Klein-und Mittelstandsunternehmen haben oftmals das Problem, nicht genügend zeitliche und finanzielle Ressourcen für den Aufbau eines schlagkräftigen IT-Sicherheitskonzepts aufbringen zu können. Es gibt mehrere Möglichkeiten, externes Know How für den Aufbau einer Cyber-Resilienz hinzuzuziehen:
Externe IT-Beratung: Als Geschäftsführung können Sie sich von externen IT-Experten beraten lassen, wenn Ihnen das Know How im eigenen Unternehmen fehlt.
Schulungen und Seminare buchen: Cyber Security ist ein vielschichtiges Feld, das sich schnell wandelt. Unternehmen können Mitarbeiter bei externen Schulungen und Workshops anmelden, um das interne Know How in diesem Bereich zu steigern. Über unser Kontaktformular können Sie sich für einen unverbindlichen Termin anmelden, um mehr über unsere Schulungsangebote zu erfahren.
Unternehmen für IT-Sicherheit beauftragen: Die meisten Unternehmen haben nicht die Möglichkeit dazu, eine umfangreiche IT-Überwachung über 24 Stunden am Tag langfristig einzurichten und aufrechtzuerhalten. Eine IT-Sicherheitsfirma kann all diese Aufgaben für Sie übernehmen und Ihnen dabei helfen, die beste Strategie für eine hohe Cyber-Resilienz zu entwickeln. Werfen Sie dazu einen Blick auf unsere Services als Dienstleister für IT-Sicherheit.
Neue Mitarbeiter einstellen: Wenn Sie viel Budget für die Reduzierung von Cyber-Risiken zur Verfügung haben, können Sie erfahrene Mitarbeiter einstellen und eine neue Abteilung aufbauen. Dieser Prozess erfordert jedoch viel Zeit für die Suche nach qualifizierten Fachkräften und den Aufbau von Abläufen und Verantwortungsbereichen.
Bevor Sie eine IT-Sicherheitsstrategie für Ihr Unternehmen ausarbeiten, sollten Sie unbedingt ein umfangreiches Audit zur Identifizierung der größten Schwachstellen durchführen. Ein detaillierter Lagebericht bildet die Grundlage für jede maßgeschneiderte Präventionsstrategie. Nur wenn Ihnen die größten Schwachstellen bekannt sind, wissen Sie, wo das Hauptaugenmerk ihrer zukünftigen Maßnahmen liegen sollte und wie sie die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal verteilen.
Folgende Schritte sollten Sie für die Feststellung der bestehenden Cyber-Risiken durchführen:
Typische Risiken in Ihrer Branche feststellen: Jede Branche ist etwas unterschiedlich von möglichen Cyber-Attacken betroffen. So unterliegen Banken oder Sicherheitsunternehmen in der Regel einer höheren Sicherheitsstufe als andere Geschäfte. Der Aufbau eines IT-Sicherheitskonzepts hängt also im Wesentlichen stark davon ab, wie umfangreich der generelle Sicherheitsbedarf in Ihrer Branche ist.
Penetrationstests durchführen: Ein Penetrationstest hat zum Ziel, Ihre IT-Infrastruktur zu hacken und an sensible Daten heranzukommen. Es handelt sich hierbei um eine ethische Cyber-Attacke, um Schwachstellen zu entdecken, bevor diese von kriminellen Hackern ausgenutzt werden können. Bei detacon können Sie jetzt einen Penetrationstest anfordern, mit dem unsere Experten Ihre Sicherheitslücken aufdecken können.
Plan für die Behebung der Schwachstellen entwickeln: In diesem Schritt sollten unter Verantwortungsbereiche festgelegt werden und alle notwendigen Stufen für die Ausbesserung der Schwachstellen ausgearbeitet werden. Der Plan sollte ebenfalls beinhalten, wie viel externes Know How für die Implementierung der Cyber-Sicherheits-Lösungen notwendig ist.

Access Management ist die Basis für viele IT-Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen. So gehören Multi-Faktor-Authentifizierungen für ein umfassendes Konzept genauso dazu, wie rollenbasierte Zugriffsrechte und privilegierte Zugänge zu kritischen Systemen.
Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen sind erfolgreiche Cyber-Attacken auf Unternehmen niemals komplett auszuschließen. Sollten also Daten und Zugänge geleakt werden, muss das Unternehmen in der Lage sein, schnell auf solche Szenarien reagieren zu können. Folgende Punkte helfen dabei, aufkommende Sicherheitsprobleme schneller anzugehen.
Krisenteams: Eine Gruppe von Mitarbeitern oder externen Beauftragten muss im Ernstfall schnell und koordiniert handeln können.
Übungen und Tests: Alle Notfall-Schritte müssen regelmäßig geprobt werden, um die Cyber-Resilienz gegenüber Bedrohungen stetig zu verbessern. Damit können Unternehmer gleichzeitig die Sensibilität der Mitarbeiter erhöhen, indem sie mit ihnen konkrete Szenarien und Handlungsanweisungen durchgehen.
Ein zentrales Element für den Aufbau von Cyber Resilienz ist die IT-Modernisierung. 81 % der Unternehmen halten die Erneuerung veralteter IT-Systeme für entscheidend, um Sicherheitslücken zu schließen. Der Einsatz moderner Technologie umfasst unter anderem:
Neben der Einführung von moderner Technologie gehören auch regelmäßige Wartungen und Updates zum Aufbau einer optimalen Cyber-Resilienz für Unternehmen dazu. Dies ermöglicht eine schnelle Anpassung an neue Bedrohungen. Sichere Cloud Speicher sind beispielsweise optimal, dezentrale Datenspeicherung für Unternehmen zu gewährleisten und Emails rechtskonform zu archivieren. Werfen Sie einen Blick auf unseren Backup-Service, um mehr über sichere Datenspeicherung zu erfahren.
Ein Security Information and Event Management (SIEM) ist ein System, das sicherheitsrelevante Daten aus verschiedenen Quellen sammelt, analysiert und auf potenzielle Bedrohungen hin überwacht. Es kombiniert Funktionen wie Echtzeitüberwachung, Ereignisprotokollierung und Alarmierung, um verdächtiges Verhalten frühzeitig zu erkennen. SIEM-Lösungen helfen Unternehmen, Sicherheitsvorfälle schneller zu identifizieren und darauf zu reagieren, indem sie Anomalien und Angriffe in Echtzeit analysieren.
Dadurch wird die Effizienz der IT-Sicherheit verbessert und gleichzeitig die Einhaltung von Compliance-Vorgaben unterstützt. Das System läuft über automatisierte Erfassungen, die alle Daten von Firewalls, Servern oder Routern zentral speichern und Auffälligkeiten erkennen. IT-Experten können jederzeit auf diese Daten zugreifen, Muster auswerten und potenzielle Risiken und Bedrohungen schnell erkennen.
Cyber-Resilienz geht weit über den reinen Schutz vor Angriffen hinaus. Sie ermöglicht Unternehmen nicht nur, sich schnell von Störungen zu erholen, sondern auch finanzielle Schäden zu minimieren und das Vertrauen ihrer Kunden zu stärken. Durch moderne Technologien, regelmäßige Tests und klare Krisenpläne sind Unternehmen besser in der Lage, in einer zunehmend digitalisierten Welt wettbewerbsfähig zu bleiben und langfristigen Erfolg zu sichern.
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