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Seit seiner Einführung im Jahr 2015 hat sich Windows 10 als ein robustes und zuverlässiges Betriebssystem für Unternehmen weltweit etabliert. Doch nach einem Jahrzehnt des Dienstes nähert sich diese Ära unaufhaltsam ihrem Ende.
Seit seiner Einführung im Jahr 2015 hat sich Windows 10 als ein robustes und zuverlässiges Betriebssystem für Unternehmen weltweit etabliert. Doch nach einem Jahrzehnt des Dienstes nähert sich diese Ära unaufhaltsam ihrem Ende.
Microsoft hat angekündigt, dass Version 22H2 die letzte Ausgabe von Windows 10 ist. Für IT-Verantwortliche und Unternehmen mit gewachsener Infrastruktur bedeutet das: Der Support endet – und das hat Folgen. Wer nicht rechtzeitig reagiert, riskiert Sicherheitslücken, Kompatibilitätsprobleme und steigende Betriebskosten. Jetzt ist der Moment, aktiv zu werden: Die Umstellung auf Windows 11 oder alternative Lösungen muss geplant, getestet und umgesetzt werden. Wer wartet, gerät unter Druck – wer handelt, stellt die IT langfristig stabil auf.
Das angekündigte Support-Ende von Windows 10 ist kein gewöhnlicher Termin, den man einfach im Kalender notiert. Für viele Unternehmen bedeutet es: Bestehende Systeme müssen überprüft, Sicherheitsaspekte neu bewertet und mittelfristige IT-Strategien angepasst werden. IT-Verantwortliche stehen jetzt vor der Aufgabe, die kommenden Schritte klar zu planen – mit Blick auf Stabilität, Sicherheit und wirtschaftliche Vernunft.
Die Kenntnis der End-of-Support (EoS)-Daten für die verschiedenen Windows 10 Editionen ist die Grundlage jeder Migrationsplanung. Microsoft hat hierzu klare Zeitlinien kommuniziert:
Windows 10 Enterprise LTSC (Long-Term Servicing Channel): Diese Editionen sind für spezielle Systeme und Branchen konzipiert und haben abweichende Support-Zeiträume:
Windows 10 IoT Enterprise: Diese Editionen, oft in spezialisierten Geräten und Industrieanlagen eingesetzt, haben ebenfalls unterschiedliche Lebenszyklen:
Die Daten sind für die Erstellung einer maßgeschneiderten Migrations-Roadmap unerlässlich. Insbesondere die LTSC- und IoT-Varianten erfordern eine genaue Betrachtung, da sie oft in kritischen Infrastrukturen mittelständischer Unternehmen, beispielsweise in der Fertigung oder im Gesundheitswesen, zu finden sind.
Das Support-Ende von Windows 10 fällt in eine Zeit, in der die Cyber-Bedrohungslandschaft komplexer und gefährlicher ist als je zuvor. Es geht nicht einfach darum, dass ein Betriebssystem "alt" wird; es geht darum, dass es zu einer bekannten und signifikanten Schwachstelle in der IT-Infrastruktur eines Unternehmens wird. Cyberkriminelle nehmen gezielt Systeme ins Visier, deren Schwachstellen öffentlich bekannt und – im Falle eines EoS – nicht mehr durch Hersteller-Patches geschlossen werden. Die Frequenz und die Kosten von Datenschutzverletzungen steigen kontinuierlich an, was die Dringlichkeit einer Migration zusätzlich unterstreicht.
Das Risiko ist dabei nicht statisch, sondern potenziert sich mit der Zeit. Nach dem EoS-Datum werden keine neuen Sicherheitspatches von Microsoft mehr bereitgestellt. Gleichzeitig entdecken Sicherheitsforscher und auch böswillige Akteure kontinuierlich neue Schwachstellen. Angreifer suchen aktiv nach solchen ungepatchten Lücken in weit verbreiteten, nun nicht mehr unterstützten Systemen und entwickeln Exploits dafür. Je länger ein Unternehmen also an einem nicht unterstützten Betriebssystem festhält, desto größer wird die Angriffsfläche und desto höher die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Einbruchs. Dies ist keine einmalige Risikoerhöhung am 15. Oktober 2025, sondern eine kontinuierlich eskalierende Bedrohung.
Darüber hinaus ist mit einer Verlagerung des Fokus von Angreifern zu rechnen. Sobald das EoS-Datum überschritten ist, werden Cyberkriminelle ihre Anstrengungen wahrscheinlich konzentriert darauf richten, den neu entstandenen Pool an verwundbaren Windows 10-Rechnern auszunutzen. Eine große Anzahl von Systemen wird gleichzeitig zu "leichteren" Zielen. Angreifer agieren nach dem Prinzip des Return on Investment; eine große Menge anfälliger Systeme stellt eine hochprofitable Gelegenheit dar. Vergangene EoS-Ereignisse, wie bei Windows XP oder Windows 7, haben gezeigt, dass es zu Spitzen in den Angriffen auf diese Systeme kam.
Das Festhalten an Windows 10 über das offizielle Support-Ende hinaus ist keine strategische Option, sondern ein kalkuliertes Risiko mit potenziell verheerenden Folgen. Die Auswirkungen betreffen nicht nur die IT-Sicherheit, sondern erstrecken sich auf finanzielle Aspekte, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die betriebliche Effizienz und die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Mit dem Erreichen des Support-Endes stellt Microsoft die Bereitstellung von Sicherheitsupdates, nicht sicherheitsrelevanten Updates, kostenlosem technischen Support und Funktionsupdates für Windows 10 ein. Dies bedeutet in der Praxis, dass jede nach diesem Datum entdeckte Sicherheitslücke im Betriebssystem von Microsoft nicht mehr geschlossen wird. Diese ungepatchten Schwachstellen werden zu permanenten Einfallstoren für Angreifer.
Die Palette der Cyber-Bedrohungen, denen solche Systeme ausgesetzt sind, ist breit und umfasst:
Statistiken untermauern dieses erhöhte Risiko: Unternehmen mit veralteter Technologie erleiden deutlich häufiger Datenschutzverletzungen (65 %) als solche, die aktuelle Software und Hardware einsetzen (29 %).
Die Kosten, die durch den Weiterbetrieb veralteter Systeme entstehen, können schnell eskalieren und die vermeintlichen Einsparungen durch eine aufgeschobene Migration bei Weitem übersteigen.
Direkte Kosten von Datenschutzverletzungen:
Die finanziellen Auswirkungen eines erfolgreichen Cyberangriffs auf ein veraltetes System sind immens.
Indirekte Kosten:
Neben den direkten finanziellen Schäden entstehen oft erhebliche indirekte Kosten:
Die steigenden Kosten der Verwaltung von Legacy-IT:
Auch ohne einen Sicherheitsvorfall verursacht die Wartung veralteter Systeme erhebliche laufende Kosten.
Diese Zahlen verdeutlichen die enorme finanzielle Belastung, die mit dem Festhalten an veralteter Technologie einhergeht.

Die Einhaltung von Datenschutzvorschriften ist für Unternehmen nicht verhandelbar. Der Betrieb eines nicht unterstützten Betriebssystems mit bekannten Sicherheitslücken stellt einen direkten Verstoß gegen die Kernprinzipien vieler dieser Verordnungen dar, da er das Versäumnis bedeutet, "geeignete technische und organisatorische Maßnahmen" zur Gewährleistung der Sicherheit zu implementieren.
DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung):
HIPAA (Health Insurance Portability and Accountability Act):
PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard):
Veraltete Betriebssysteme führen unweigerlich zu einer Verlangsamung der Arbeitsabläufe und zu Frustration bei den Mitarbeitern.
Produktivitätseinbußen wirken sich direkt auf die operative Effizienz und Rentabilität aus – Schlüsselkennzahlen für IT-Führungskräfte und CTOs.
Mit der Zeit werden neuere Software- und Hardwarekomponenten zunehmend inkompatibel mit einem veralteten Betriebssystem wie Windows 10.
Diese Kompatibilitätsprobleme behindern die Innovationsfähigkeit und führen zu einer fragmentierten und ineffizienten IT-Umgebung. Die Verknüpfung mit dem Support-Ende von Microsoft 365 und Office ist für viele Unternehmen ein entscheidender Punkt.
Das Festhalten an Windows 10 nach dem Support-Ende ist nicht nur ein unmittelbares Sicherheitsrisiko, sondern führt zu einer Anhäufung von "technischer Schuld". Diese Schuld macht zukünftige Upgrades exponentiell schwieriger und teurer. Der Mangel an Sicherheitsupdates ist das offensichtlichste Problem.1 Softwareanbieter werden zunehmend die Unterstützung für Windows 10 einstellen, was zu AnwendungsinKompatibilitäten führt. Neue Hardware wird keine Windows 10-Treiber oder -Unterstützung mehr haben. Umgehungslösungen und benutzerdefinierte Korrekturen für diese Inkompatibilitäten sind kostspielig und nicht nachhaltig. Jede Entscheidung, die Migration zu verzögern, fügt eine weitere Komplexitätsebene hinzu (z. B. das Ausführen veralteter Anwendungsversionen, die Beschaffung alter Hardware). Je länger ein Unternehmen also wartet, desto stärker werden seine Systeme mit einem nicht unterstützten Betriebssystem verwoben, was die eventuelle, unvermeidliche Migration störender, komplexer und kostspieliger macht. Es handelt sich nicht um ein statisches Problem, sondern um ein wachsendes.
Angesichts des nahenden Support-Endes von Windows 10 stehen Unternehmen vor der Notwendigkeit, eine klare Strategie für den Übergang zu definieren. Es gibt mehrere gangbare Wege, die jeweils eigene Vorteile, Herausforderungen und Kostenimplikationen mit sich bringen. Die Wahl der richtigen Strategie hängt von der spezifischen Situation des Unternehmens, seiner IT-Infrastruktur, seinen finanziellen Ressourcen und seinen langfristigen Zielen ab.

Für die meisten Unternehmen stellt das Upgrade auf Windows 11 den strategisch sinnvollsten und zukunftssichersten Weg dar. Windows 11 wurde von Grund auf mit Blick auf moderne Arbeitsweisen, verbesserte Sicherheit und gesteigerte Produktivität entwickelt.
Wichtige Vorteile von Windows 11 für Unternehmen:
Forrester Total Economic Impact (TEI) Studien zu Windows 11:
Maximierung der Sicherheit: Die Synergie von Windows 11 und dem detacon inspector
Während Windows 11 eine signifikant verbesserte Sicherheitsgrundlage für Endgeräte bietet, erfordert eine umfassende Sicherheitsstrategie einen mehrschichtigen Ansatz, der über das einzelne Endgerät hinausgeht. Insbesondere interne Netzwerkbedrohungen und unentdeckte Schwachstellen in der breiteren IT-Infrastruktur stellen weiterhin ein erhebliches Risiko dar.
Hier kommt der detacon inspector ins Spiel, eine spezialisierte Lösung, die darauf ausgelegt ist, die interne Sicherheitslage von Unternehmen entscheidend zu verstärken. Der detacon inspector ergänzt die Endpunktsicherheit von Windows 11 durch folgende Kernfunktionalitäten:
Die Kombination aus der robusten Endpunktsicherheit von Windows 11 und den umfassenden Überwachungs-, Analyse- und Reaktionsfähigkeiten des detacon inspector schafft eine ideale, tief gestaffelte Sicherheitsarchitektur:
Unternehmen, die auf Windows 11 migrieren und zusätzlich den detacon inspector implementieren, profitieren somit von einem erheblich gesteigerten Schutzniveau, das sowohl externe als auch interne Bedrohungsvektoren adressiert.
Hardware-Anforderungen für Windows 11: Bewertung Ihrer aktuellen Flotte
Ein Upgrade auf Windows 11 ist an spezifische Hardware-Voraussetzungen geknüpft:
Kriterien für Hardware-Austausch vs. In-Place-Upgrade
Erfüllen Geräte die Mindestanforderungen für Windows 11 nicht, wird ein Austausch empfohlen. Das Alter der Geräte spielt eine Rolle; Windows 11 wird vollständig auf PCs unterstützt, die ab 2019 verkauft wurden. Es ist ratsam, Hardware-Austauschzyklen (durchschnittlich 3-Jahres-Leasing) mit dem Windows-Servicing zu koordinieren, um die Anzahl der Systeme zu reduzieren, die separat ein Betriebssystem-Update benötigen.
Für Unternehmen, die mehr Zeit für den Übergang zu Windows 11 benötigen, bietet Microsoft das kostenpflichtige Extended Security Updates (ESU)-Programm an. Es ist jedoch wichtig, dieses Programm als das zu verstehen, was es ist: eine temporäre Überbrückung und keine langfristige Lösung.
Was ESUs bieten:
Das ESU-Programm liefert ausschließlich kritische und/oder wichtige Sicherheitsupdates für Windows 10. Es beinhaltet keine neuen Funktionen, keine nicht sicherheitsrelevanten Fehlerbehebungen und keinen technischen Support über Probleme bei der ESU-Aktivierung oder -Installation hinaus.
ESU-Programmkosten und -bedingungen (für kommerzielle Organisationen):
ESUs sind ab dem 1. November 2024 über Volumenlizenzierung erhältlich; eine spätere Verfügbarkeit über das Cloud Solution Provider (CSP)-Programm ist geplant.
Jahr 1 (Oktober 2025 - Oktober 2026):
61 Euro pro Gerät.
Bei Nutzung von Microsoft Cloud-basiertem Update-Management (Intune/Autopatch): 45 Euro pro Gerät (ca. 25 % Rabatt).
Jahr 2: Der Preis verdoppelt sich im Vergleich zum ersten Jahr (z.B. 122 Euro / 90 Euro).
Jahr 3: Der Preis verdoppelt sich erneut (entspricht dem Vierfachen des Preises von Jahr; z.B. 244 Euro / 180 Euro).
Warum ESU keine langfristige Strategie ist:
Die stark ansteigenden Kosten machen ESUs finanziell untragbar als Dauerlösung. Zudem adressieren sie nicht die grundlegenden Probleme der Veralterung des Betriebssystems, wie Kompatibilitätsprobleme oder das Fehlen neuer Funktionen. ESUs sind explizit als temporäre Brücke gedacht, um Unternehmen mehr Zeit für den Übergang zu verschaffen. Für CTOs ist es entscheidend, die steile Kostenkurve und die Einschränkungen zu verstehen, um zu vermeiden, dass ESUs zu einer teuren Falle werden.
Eine weitere strategische Option, insbesondere für Geräte, die nicht Windows 11-kompatibel sind, oder als Teil einer umfassenderen Cloud-Strategie, ist der Einsatz von Desktop-as-a-Service (DaaS)-Lösungen wie Windows 365 Cloud PC oder Azure Virtual Desktop (AVD).
Windows 365 Cloud PC:
Azure Virtual Desktop (AVD):
Cloud-Lösungen können im Kontext des Windows 10 EoS strategisch sinnvoll sein für eine schnelle Bereitstellung, zur Unterstützung hybrider Arbeitsmodelle, für Geräte, die mit Windows 11 inkompatibel sind, oder als Teil einer breiteren Cloud-First-Strategie.

Die Kostenstruktur und die Bedingungen der ESUs, insbesondere die kostenlosen ESUs für virtuelle Maschinen auf Azure oder bei Nutzung von Windows 365, sind strategisch so gestaltet, dass sie die Cloud-Adaption fördern. Dies gilt vor allem für Workloads auf Hardware, die Windows 11 nicht unterstützt. Die ESU-Kosten für lokale Geräte sind hoch und steigen jährlich an, während Windows 10 VMs auf Azure Virtual Desktop oder Windows 365 Cloud PCs ESUs ohne zusätzliche Kosten erhalten. Viele Unternehmen verfügen über Hardware, die die Anforderungen von Windows 11 nicht erfüllt. Die Migration dieser spezifischen Workloads oder Benutzer zu AVD/Windows 365 vermeidet sowohl die ESU-Kosten für diese Geräte als auch die unmittelbaren Kosten für einen Hardwareaustausch. Dies macht die Cloud-Migration zu einer finanziell attraktiven Alternative zu ESUs für inkompatible Hardware und steht im Einklang mit Microsofts umfassenderer Cloud-First-Strategie.

Darüber hinaus bieten Cloud-Desktop-Lösungen einen Weg, die Benutzererfahrung und den Anwendungszugriff vom zugrundeliegenden physischen Endpunkt-Betriebssystem zu entkoppeln. Dies verschafft langfristige strategische Flexibilität, die über die unmittelbare Herausforderung des Windows 10 EoS hinausgeht. Windows 365 und AVD ermöglichen Benutzern den Zugriff auf eine Windows-Desktop-Umgebung von verschiedenen Geräten aus. Das eigentliche Betriebssystem (Windows 10 mit ESU oder Windows 11) läuft in der Cloud und wird von Microsoft oder der Organisation verwaltet. Das bedeutet, dass das physische Endgerät selbst nicht unbedingt das neueste vollständige Windows-Betriebssystem ausführen muss, um Zugriff auf Unternehmensressourcen zu gewähren. Es könnte ein Thin Client, ein Mac, ein Tablet oder ein älterer PC sein, der Windows 11 nativ nicht ausführen kann. Dies reduziert die Abhängigkeit von häufigen, groß angelegten Hardware-Aktualisierungen, die direkt an die EoS-Zyklen von Betriebssystemen für alle Benutzer gebunden sind. Für CTOs bietet dies einen strategischen Hebel zur Verwaltung der Hardware-Lebenszykluskosten, zur Unterstützung von BYOD (Bring Your Own Device) und zur Verbesserung der Geschäftskontinuität, wodurch die Organisation widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Betriebssystemübergängen wird.
Die Migration von Windows 10 auf Windows 11 ist ein komplexes Unterfangen, das weit über eine reine Softwareinstallation hinausgeht. Eine erfolgreiche Umstellung erfordert eine sorgfältige Planung, die Einbeziehung aller relevanten Stakeholder und eine methodische Ausführung. Die folgenden Best Practices helfen Unternehmen, den Übergang so reibungslos und effizient wie möglich zu gestalten.
Die Bedeutung proaktiver Planung und des Buy-Ins von Stakeholdern
Eine frühzeitige und umfassende Planung ist der Grundstein für eine erfolgreiche Migration. Dies hilft, einen überhasteten Prozess kurz vor der Deadline zu vermeiden, Störungen im Betriebsablauf zu minimieren und das Budget angemessen zu planen. Due-Diligence-Prüfungen, Kompatibilitätsbewertungen, Tests und Pilotprojekte benötigen Zeit und sollten nicht unterschätzt werden. Die Migration ist ein signifikantes Projekt, und die Unterstützung durch die Führungsebene ist für die Ressourcenallokation und das Management der Erwartungen unerlässlich.
Umfassendes Asset Management und Datenrationalisierung
Man kann nicht managen, was man nicht kennt. Eine gründliche Inventarisierung und Analyse bilden die Basis für einen effektiven Migrationsplan.
Gründliche Anwendungskompatibilitätstests und Fehlerbehebung
Anwendungsfehler sind eine Hauptursache für Störungen während und nach einer Migration. Windows 11 basiert auf demselben Fundament wie Windows 10, daher wird eine hohe Kompatibilität erwartet. Microsoft gibt eine Kompatibilitätsrate von über 99,7 % für Unternehmensanwendungen an.
Phasenweise Bereitstellungsstrategien: Pilotprogramme und Rollout-Zeitpläne
Ein "Big Bang"-Ansatz ist riskant. Phasenweise Rollouts ermöglichen Lernen, Anpassungen und minimieren Störungen.
Benutzerkommunikation, Schulung und Support
Die Akzeptanz durch die Benutzer ist entscheidend. Informieren Sie die Benutzer, um Widerstände und Produktivitätseinbußen zu reduzieren.
Nach der Migration: Überwachung, Optimierung und kontinuierliche Verbesserung
Die Migration endet nicht mit der Bereitstellung. Laufendes Management sichert den langfristigen Erfolg und die Wertschöpfung.
Die Migration zu Windows 11 ist nicht nur ein erzwungenes Upgrade, sondern eine hervorragende Gelegenheit zur Modernisierung. Dies betrifft das Endpoint-Management (z.B. Umstieg auf Cloud-basiertes MDM wie Intune), die Rationalisierung des Anwendungsportfolios und die Erneuerung veralteter Hardware. Dies führt langfristig zu IT-Effizienz und einer verbesserten Sicherheitslage. Das EoS erfordert eine gründliche Überprüfung des gesamten PC-Bestands (Hardware, Software, Konfigurationen).
Windows 11 selbst fördert moderne Management-Tools wie Intune, Autopilot und Autopatch. Anwendungskompatibilitätstests bieten die Chance, redundante oder veraltete Anwendungen stillzulegen. Die Hardwarebewertung identifiziert Geräte, die ersetzt werden müssen, und ermöglicht eine strategische Erneuerung mit sichereren und effizienteren Windows 11-fähigen Maschinen, einschließlich Secured-Core-PCs. CTOs sollten dies nicht als Belastung, sondern als Katalysator für umfassendere IT-Modernisierungsinitiativen betrachten, die sonst möglicherweise aufgeschoben würden und letztendlich zu einer agileren, sichereren und kosteneffizienteren Umgebung führen.
Neben der technischen Kompatibilität hängt der Erfolg einer Windows 11-Migration stark von der Handhabung des menschlichen Faktors ab: Erwartungen der Benutzer, Schulung und Anpassung an neue Arbeitsabläufe. Eine Vernachlässigung dieses Aspekts kann zu Produktivitätsverlusten und Widerständen führen, selbst wenn die Technologie einwandfrei funktioniert. Windows 11 weist Änderungen an der Benutzeroberfläche (Startmenü, Taskleiste) und neue Funktionen (Snap Layouts, Widgets) auf.
An Windows 10 gewöhnte Benutzer benötigen Zeit und Unterstützung, um sich anzupassen. Schlechte Kommunikation oder unzureichende Schulung können zu Frustration, Fehlern und vermehrten Helpdesk-Anrufen führen. Proaktive Kommunikation, klare Schulungsmaterialien und zugänglicher Support werden als Best Practices hervorgehoben. Ein erheblicher Teil des Migrations-"Aufwands" und der potenziellen "Kosten" (in Form von Produktivitätseinbußen oder Support-Ressourcen) ist daher mit der Benutzerakzeptanz verbunden. Eine technisch einwandfreie Bereitstellung kann immer noch als Misserfolg empfunden werden, wenn Benutzer mit dem neuen Betriebssystem zu kämpfen haben. Das bedeutet, dass Change Management ebenso wichtig ist wie technisches Projektmanagement.
Das Ende des Supports für Windows 10 stellt mittelständische Unternehmen vor eine komplexe Herausforderung, die eine strategische und gut durchdachte Herangehensweise erfordert. Die Vielzahl an EoS-Daten für unterschiedliche Editionen, die diversen Risiken – von Sicherheitslücken über finanzielle Belastungen und Compliance-Verstöße bis hin zu operativen Störungen – und die verschiedenen strategischen Optionen wie ein direktes Upgrade auf Windows 11, die temporäre Nutzung von Extended Security Updates (ESU) oder der Übergang zu Cloud-basierten Lösungen, erfordern eine sorgfältige Abwägung. Hinzu kommen Hardware- und Softwarekompatibilitätsprüfungen, die zeit- und ressourcenintensiv sein können. Für viele mittelständische Unternehmen ist es kaum möglich, diese vielschichtige Aufgabe neben dem operativen Tagesgeschäft eigenständig zu bewältigen. Hier ist die Expertise eines erfahrenen Partners unerlässlich.
detacon versteht die Komplexität des Windows 10 EoS und bietet einen umfassenden A-Z-Ansatz, der Unternehmen sicher und effizient durch diesen Übergang begleitet. Unsere Dienstleistungen sind darauf ausgerichtet, die dargelegten Best Practices optimal umzusetzen:
Der Wert einer Partnerschaft mit detacon geht über die reine technische Umsetzung hinaus. Wir verstehen uns als strategischer Berater, der den Geschäftskontext unserer Kunden versteht und die Migration auf Windows 11 in Einklang mit übergeordneten Zielen wie digitaler Transformation, Kostenoptimierung und Risikomanagement bringt. Für einen CTO ist der ideale Partner für das Windows 10 EoS nicht nur ein technischer Implementierer, sondern ein strategischer Wegweiser, der hilft, komplexe Entscheidungen zu treffen (z.B. On-Premise vs. Cloud, Dauer der ESU-Nutzung, Implementierung zusätzlicher Sicherheitsebenen) und die Migration als Investition in die Zukunft des Unternehmens zu gestalten.

Der "A-Z-Ansatz" von detacon impliziert genau dieses tiefere Engagement. Wir helfen Ihnen, die besten strategischen Entscheidungen für die Zukunft Ihres Unternehmens zu treffen und sicherzustellen, dass die Migration nicht nur eine Ausgabe, sondern eine wertsteigernde Investition ist.
Das Support-Ende von Windows 10 am 14. Oktober 2025 ist ein unumgängliches Ereignis, das proaktives Handeln erfordert. Die Risiken der Untätigkeit – von massiven Sicherheitslücken und Compliance-Verstößen bis hin zu erheblichen finanziellen Belastungen und Produktivitätseinbußen – sind zu gravierend, um ignoriert zu werden. Die Migration zu Windows 11 oder die strategische Nutzung von Cloud-Desktop-Lösungen bieten nicht nur einen Ausweg, sondern auch die Chance, Ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren, die Sicherheit zu erhöhen und die Produktivität zu steigern. Die Kombination von Windows 11 mit fortschrittlichen Sicherheitslösungen wie dem detacon inspector bietet dabei ein Höchstmaß an Schutz für Ihr Unternehmen.
Die Komplexität dieses Übergangs erfordert jedoch Fachwissen und Ressourcen, die in vielen mittelständischen Unternehmen knapp sind. detacon steht Ihnen als erfahrener Partner zur Seite, um Sie von der ersten Analyse bis zur erfolgreichen Implementierung und darüber hinaus zu begleiten. Wir helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen für Ihr Unternehmen zu treffen und den Übergang nahtlos und effizient zu gestalten, einschließlich der Integration von Lösungen, die Ihre Sicherheitsarchitektur zukunftssicher machen.
Kontaktieren Sie detacon noch heute für eine unverbindliche Erstberatung und eine individuelle Bewertung Ihrer Situation. Gemeinsam entwickeln wir die optimale Strategie für Ihr Windows 10 End-of-Support-Management.